Ankündigung 25 Jahre
TOTAL IMMERSION



Terry Laughlin, der Gründer der TI, den Kuchen schneidet.



Heiko Stribl
TI Coach, Germany

Über Terry Laughlin, den Gründer von Total Immersion

1964...Terry schwimmt für die Schulmannschaft an der katholischen Mittelschule vor, aber wird nicht ins Team aufgenommen.

1972...Terry beendet sein Universitätsstudium mit einem Gefühl der Enttäuschung. Seine Schwimmzeiten bleiben langsam. Sechs Monate später, während er als Coach an der der US Handelsmarine-Akademie in Long Island arbeitet, erkennt er, dass Technik der wichtigste Faktor beim Schwimmen ist... er beginnt, sich in Bezug auf die Schwimmzug-Technik weiterzuentwickeln... der Beginn von Total Immersion. Terrys Schwimmer sammeln reihenweise Erfolge. Von 1973-1988 verzeichnen alle Mannschaften dramatische Verbesserungen.

1989...Terry gründet Total Immersion und lehrt "Schwimmen wie ein Fisch" mit Hilfe einer Handvoll von Schwimmtrainern überall in den USA.

1996...Total Immersion: Die revolutionäre Art und Weise besser, schneller und leichter zu schwimmen.

2006...Terry schwimmt die 28,5 Meilen rund um die Insel Manhattan und gewinnt die National Masters Freiwasser Meisterschaften auf vier Distanzen.

2014...Terry hält das erste TI Seminar in Deutschland ab. Im Alter von 63 Jahren praktiziert und lehrt er das Schwimmen weiterhin mit einer Leidenschaft, die sogar größer ist als vor 50 Jahren zu Beginn seiner Schwimmkarriere oder vor 40 Jahren als er begann, als Coach zu arbeiten. Terry beginnt jede Schwimmeinheit nach wie vor mit dem ausdrücklichen Ziel, am Ende der Einheit ein besserer Schwimmer zu sein, als er es zu Beginn war.

Über Heiko Stribl

Zertifizierter Total Immersion Schwimmcoach

Zertifizierter Kinder und Jugend Coach Potential Trainer (IPE)

MBA Robert Kennedy College, Schweiz, and University of Wales

Robert Kenedy Colledge link



Über die TI Schwimmtechnik

Total Immersion: Eine kompetenzbasierte Methode, um besser zu schwimmen

Unabhängig davon, warum Sie schwimmen zur Erholung, um Fitness und Ausdauer zu trainieren oderoder um schneller zu schwimmen - Ihre Chancen auf Erfolg und Zufriedenheit steigern sich enorm, wenn Sie beim Schwimmen Ihrer Schwimmtechnik arbeiten und nicht stumpfsinnig Längen runterspulen, um die Ausdauer zu verbessern. Beim Ausprobieren der Total Immersion Methode lernen und verbessern Sie Ihre Schwimmtechnik und werden nebenbei wie von selbst fit.

Statistiken der US-amerikanischen Zentren für Krankheitsbekämpfung und -prävention verdeutlichen, warum Erlernen des richtigen Schwimmens so wichtig sind:
  • Nur ein Drittel aller erwachsenen US-Amerikaner können eine komplette 25 Yard Bahn schwimmen.
  • Und nur 2% können eine Viertelmeile am Stück schwimmen.
Die Millionen US-Amerikaner, die keine einzige Bahn schwimmen können, scheitern nicht an mangelnder Fitness, denn um 25 Yards zu schwimmen muss man nicht fitter sein als um 100 Schritte zu gehen! Was ihnen fehlt, die richtige Schwimmtechnik. Schwimmen im Wasser liegt uns als „Landsäugetiere“ nicht instinktiv im Blut. Unsere Intuition ist Bewegungen an Land ausgerichtet und deshalb im Wasser ziemlich unbrauchbar, ja kontraproduktiv.

Total Immersion bringt Ihnen bei, sich im Wasser wohl zu fühlen und sich mit Ihrem Körper so geschickt im Wasser zu halten, dass Sie eher wie ein Säugetier schwimmen, das im Wasser zu Hause ist.

Drei Schritte zum Erfolg:

Die Total Immersion Techniken wurden in 25 Jahren beim Unterrichten von tausenden von Schülern kontinuierlich weiterentwickelt, wobei die meisten wenig Ahnung vom oder Erfahrung mit dem Schwimmen hatten. Der Aufbau der TI Unterrichtsmethode besteht aus drei Schritten und der Ablauf ist für alle derselbe unabhängig vom Schüler oder der Art des Schwimmens.

Wenn Sie diese Fertigkeiten lernen, werden Sie die folgenden Resultate sehen:
  • Sie schwimmen mit weniger Energieaufwand weiter und schneller.
  • Sie genießen jeden Schwimmzug und verbessern sich ständig weiter.
  • Sie schwimmen verletzungs- und schmerzfrei.
Schritt Eins: Wohlfühlen, Kontrolle und Selbstvertrauen (Die drei Cs: Comfort, Control, Confidence)

Jeder TI Schüler - egal ob Anfänger oder erfahrener Schwimmer (selbst ehemalige Olympiateilnehmer!) - lernt zuerst, das Gleichgewicht in der horizontal ausgestreckten Wasserlage zu halten und sich ohne Anstrengung vom Wasser tragen zu lassen. Diese Grundfertigkeiten ersetzen das ständige Gefühl des Absinkens mit dem angenehmen (für manche sogar begeisternden) Erleben der "Schwerelosigkeit" im Wasser.

Zunächst lernen Sie, mit der Schwerkraft zu arbeiten statt gegen sie anzukämpfen und physikalische Gesetze zu nutzen, um eine "mühelos waagerechte" Position vom Kopf bis zu den Zehen herzustellen (anstatt bis zur Erschöpfung Beinschlag zu üben). Anschließend bringen wir Ihnen bei, Ihr Körperzentrum zu stabilisieren, um so diejenigen Kräfte unter Kontrolle zu bringen, die seitlich oder in der Rotation wirken und Ihre Arme und Beine zu unnötigen stabilisierenden Bewegungen verleiten.

Das Gefühl, dass Sie Ihre Position im Wasser kontrollieren können, wird Ihnen das Selbstvertrauen und die geistige Ruhe geben, die Sie benötigen, um fortgeschrittene Fertigkeiten zu meistern. Zusätzlich lernen Sie in diesem Schritt aus erster Hand, wie sich der menschliche Körper natürlicherweise in einem flüssigen Medium verhält. Mit diesen Einsichten können Sie Probleme minimieren und die Chancen, die sich aus der Bewegung in einem flüssigen Medium ergeben, optimal nutzen.

Schritt Zwei: Der Weg des geringsten Widerstands

Da Wasser 1000mal dichter ist als Luft, ist der Wasserwiderstand der größte limitierende Faktor dafür, wie weit oder schnell wir schwimmen können. Fische und Säugetiere, die im Wasser leben, sind von Natur aus stromlinienförmig. Menschliche Schwimmer müssen sich diese Fähigkeit erst aneignen. Da es zwei Arten des Wasserwiderstands gibt, unterrichten wir zwei Arten, stromlinienförmig zu schwimmen:

Druckwiderstand ist der Widerstand, der sich vor Ihrem Körper aufbaut, während Sie sich durch das Wasser bewegen. Der Druckwiderstand ist proportional zur „Anströmfläche“. Unförmige oder ständig wechselnde Umrisse verursachen dabei deutlich mehr Widerstand als konstante und schnittige Formen. Wenn Sie mit nach unten hängenden Beinen schräg im Wasser liegen, haben Sie deutlich mehr Widerstand, als wenn Sie sich vollkommen horizontal ausgestreckt vom Wasser tragen lassen.

Wellenwiderstand ist Energie, die durch das Erzeugen von Wellen und Turbulenz im Wasser verloren geht. Deshalb müssen Wellen, Wirbel, Luftblasen und Spritzern durcheinander bringt. Jede Energie, die Sie aufwenden, aber die das Wasser in Bewegung versetzt, steht Ihnen nicht mehr zum Vortrieb zur Verfügung.

Wir minimieren diese zwei Arten des Wasserwiderstandes, indem wir die folgenden Fertigkeiten unterrichten:

Optimieren Sie die Form Ihres "Wasserfahrzeuges".

Dieser Schritt nimmt sich sowohl die Stromlinienform der Fische und Meeressäugetiere als auch die Prinzipien von Schiffsbauern zum Vorbild, die ihre Fahrzeuge so bauten, dass der Wasserwiderstand möglichst klein ist. Wenn man diese Prinzipien auf die menschlichen Umrisse anwendet, dass man den Körper - Kopf, Gliedmaßen und Oberkörper - in eine lange, gleitfähige Form ausstrecken muss. Konzentrieren Sie sich darauf, möglichst wenig von dieser Optimalform abzuweichen, während Sie Ihre Schwimmzüge machen und atmen.

Verursachen Sie keine Wellen. Sie minimieren den Wellenwiderstand, wenn Sie sich bemühen, möglichst keine Wellen, Lufblasen, Spritzer oder sogar Geräusche zu verursachen. Treten diese auf, ist das ein Zeichen dafür, dass Energie von der eigentlichn Bewegung abgezogen wird und stattdessen das Wasser in Bewegung versetzt. Je weiter und schneller Sie schwimmen, desto mehr zahlen sich ruhige Schwimmzüge aus. Um das Boot, das Ihr Köper im Wasser darstellt, möglichst schmal zu machen, gleitet man im Freistil möglichst in Seitenlage und mit nach vorne ausgestrecktem Arm und wechselt mit jedem Zug auf die andere Seite.

Schritt Drei: Steuern Sie die Bewegung aus der Körpermitte

In traditioneller Schwimmtechnik müssen Arme und Bein die Hauptarbeit übernehmen, während das Körperzentrum als passive Last mitbewegt wird. Wir kehren diese Dynamik um und nutzen die rhythmische Rollbewegung des Körpers um die Längsachse, um alle Bewegungen, und den Krafteinsatz aus dem Körperzentrum auszulösen - dies ermöglicht es die stärkste und erschöpfungsresistenteste Rumpfmuskulatur einzusetzen und nicht nur die schwächeren Muskeln von Armen und Beinen zu benutzen. Wir bringen Ihnen bei, die Bewegungen des Kopfes, der Arme und der Beine sorgfältig mit dem Rhythmus, den das Körperzentrum vorgibt, in Einklang zu bringen. Kraft entsteht in der Körpermitte und fließt von dort in Arme und Beine. Je besser diese Bewegungen im Einklang sind, desto weniger Mühe kostet es, weiter und schneller zu schwimmen, d.h. derselbe Fitnessstand wird sie weiter bringen als vorher.

Was ist mit der Atmung?

Es ist offensichtlich, dass die Atmung sowohl die wichtigste als auch die anspruchsvollste Fertigkeit ist. Wohin gehört die Atmung also in der Reihenfolge der TI Fertigkeiten? Genau genommen ist die Entwicklung der Fähigkeit, unterbrechungsfrei zu atmen, für jeden einzelnen Schritt unverzichtbar. Wenn Sie sich in Ihrem Körper wohlfühlen und ihn unter Kontrolle haben, ist das Atmen um so leichter. Wenn Sie eine lange, stromlinienförmige Körperform beibehalten, während Sie atmen, können Sie den Schwung aufrechterhalten und die Kraft geschmeidig umsetzen.

Durch die Körperrotation wird es einfach, den Kopf zur Luft zu drehen und geschmeidig, mühelos und ohne die Bewegung zu unterbrechen, genügend Luft einzuatmen.

Während Sie diesen Abschnitt lesen, wird Ihnen eventuell klar, dass dieser Schwimmstil - mit der Schwerkraft zusammenarbeiten, die Körperlinie verlängern, Bewegungen aus der Körpermitte steuern - sich nicht von Natur aus ergibt. Aber alle diese Elemente sind eindeutig erlernbar.


Total Immersion: Schwimmen, das Ihre Leben verändern wird

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